Verhaltenskodex

für Mitglieder der Interessengemeinschaft „Runenheilung“

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 2.3.2004 (AZ BvR 784/03) ist es in Deutschland möglich, als Heiler mit kranken Menschen zu arbeiten. Dabei wird jedoch nicht Heilkunde im üblichen Sinne ausgeübt. Heiler beschränken sich darauf, die Selbstheilungskräfte ihrer Klienten anzuregen. Auf Diagnosen und die Verordnung von Anwendungen jeder Art wird dabei verzichtet. Dies beinhaltet z.B. auch Homöopathika, Bachblüten und Tees. Runenheiler stellen keine Rezepte aus, verordnen weder Massagen noch Diäten.

Beim energetischen Heilen mit Runen (Runenheilung) werden Energieblockaden im Körper gelöst und dadurch die Selbstheilungskräfte des Klienten aktiviert. Damit entspricht das energetische Heilen mit Runen (Runenheilung) exakt den gesetzlichen Vorgaben für Heiler. Zusätzliche oder weitergehende Behandlungen werden nur vorgenommen, wenn der Runenheiler dafür eine entsprechende nachweisbare Qualifikation hat.

Wir klären unsere Klienten stets darüber auf, daß unsere Tätigkeit der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte dient und nicht die Tätigkeit eines Arztes und/oder Heilpraktikers ersetzt. Auch versprechen wir weder Heilung noch Linderung.

Bei einer Heilsitzung wird ein Prozess in Gang gesetzt, dessen Dauer schwer vorhersehbar ist. Wir vereinbaren daher immer nur eine Sitzung. Weitere Heilsitzungen erfolgen nur auf ausdrücklichen Wunsch des Klienten. Ob eine Heilsitzung abgebrochen oder fortgesetzt wird, liegt ebenfalls einzig in der Entscheidung des Klienten. Dauer und Ablauf einer Heilsitzung sowie die Höhe des Honorars wird den Klienten grundsätzlich vor Beginn der Sitzung mitgeteilt.