Runenmeditation – Problem Frequenzen

Runenmeditation ist unabdingbar für die praktische Runenmagie. Dabei ist der Zustand unseres Gehirns der entscheidende Faktor. Messbar ist er anhand der Wellen, die es aussendet. In der Literatur werden die einzelnen Frequenzbereiche leicht abweichend voneinander angegeben. Für unsere Zwecke ist eine grobe Unterteilung jedoch völlig ausreichend.

  • Gammawellen (ca. 38 Hz und höher) werden mit starker Konzentration und Spitzenleistungen in Verbindung gebracht. Sie sind noch am wenigsten erforscht.
  • Betawellen (ca. 38 – 15 Hz) entsprechen dem normalen Wachbewusstsein und nach außen gerichteten Aufmerksamkeit (bewusstes, logisches Denken).
  • Alphawellen (ca. 14 – 8 Hz) entsprechen einer gelösten, entspannten Grundhaltung. Die Alphawellen sind besonders wichtig für den Transport von Informationen aus dem unbewussten in den bewussten Zustand. Ohne sie könnten wir uns nicht an die Inhalte der Meditation erinnern. Wir erzeugen Alphawellen z.B. bei Tagträumen oder beim Visualisieren.
  • Thetawellen (ca. 7 – 4 Hz) kommen in der REM-Phase des Schlafes vor, bei der Meditation aber auch bei kreativen Zuständen. Erfahrungen aus dem Theta-Zustand bleiben für uns unbewusst, sie können nur durch Alphawellen in den bewussten Zustand übertragen werden.
  • Deltawellen (ca. 3 – 0,5 Hz) produziert unser Gehirn im traumlosen Tiefschlaf. Sie kommen aber auch in Kombination mit anderen Hirnwellen vor.
Runenmeditation und die Schumann-Resonanz

Die Grundschwingung der Schumann-Resonanz beträgt 7,83 Hz.

Untersuchungen u.a. am Aspen Clinical Research weisen darauf hin, dass das menschliche Gehirn in einem wesentlich größeren Frequenzbereich empfangen als senden kann und dass es sich der vorherrschenden Frequenz seiner Umgebung anpasst.

RunenmeditationBild 1: Schumann-Resonanz, Räumliche Ausdehnung

Bei einer vorherrschenden natürlichen Frequenz von 7,83 Hz wäre das eine feine Sache. Damit befänden wir uns im Grenzbereich zwischen Alpha- und Thetawellen. Beste Voraussetzungen für eine Runenmeditation mit Erkenntnissen aus dem Thetabereich und ihrem bewussten Verständnis durch den Alphabereich. Doch wo finden wir solche natürlichen Voraussetzungen?

In einer Zeit in der wir in unserem Alltag von Frequenzen umgeben sind, die wider jeder natürlichen Schwingung sind und unser Gehirn ständig in Stresszustände versetzen, wird das immer schwieriger. Hochspannungsleitungen, Handynetze, Mikrowellen, Computer- und Fernsehbildschirme umgeben uns überall. Die Netzfrequenz unseres Stromnetzes beträgt 50 Hz und die Wände unserer Wohnungen sind von Stromleitungen durchzogen. In Flugzeugen beträgt die Netzfrequenz sogar 400 Hz! Wir haben uns ein Lebensumfeld geschaffen, welches uns aus unserer natürlichen elektromagnetischen Verbindung mit der Erde und allem Leben entfernt. Die Runenmeditation ist dadurch unendlich viel schwieriger geworden.

Wahrnehmen und Verstehen

Kombinieren wir bei der Arbeit mit Runen verschiedene Materialien haben wir das Problem, dass es durch verschiedene Frequenzen zu Anpassungsschwierigkeiten kommt. Je mehr eine Frequenz von 7,83 Hz abweicht, um so problematischer wird es. Die Lösung ist Bernstein. Dieser verändert zwar keine Frequenzen, macht sie jedoch für Runen handhabbar.

Doch wie erreichen wir das bei unserem Gehirn? Dass Schädelimplantate aus Bernstein die Lösung sind darf wohl angezweifelt werden!

Runenmeditation - SteinkreisIm Normalfall ist die Runenmeditation nicht komplizierter als ein Gespräch mit dem Nachbarn. Nett über den Gartenzaun hinweg mit Vogelgezwitscher im Hintergrund können wir uns gut verständigen. Schwieriger wird es dagegen schon auf der Straße neben einer Baustelle auf der der Mann mit dem Presslufthammer (100 Dezibel) unser Gehör malträtiert. Wir verstehen einfach nicht, was unser Gesprächspartner sagt.

Bei der Runenmeditation ist es nicht anders. Arbeitet unser Gehirn in einem Frequenzbereich nahe 7,83 Hz verstehen wir, was die Runen uns zu sagen haben. Um so weniger es dabei von abweichenden (besonders höheren) Frequenzen gestört wird, um so besser. Befinden wir uns jedoch in einem Umfeld, in dem wir von Frequenzen oberhalb 14 Hz bis hinauf in den dreistelligen Bereich umgeben sind, ist das für unser Gehirn wie der Presslufthammer für unser Gehör. Informationen, die uns erst gar nicht erreichen, können wir natürlich auch nicht verarbeiten, geschweige denn verstehen.

Gesundheit für das Gehirn

Manche Krankheiten lassen sich durch die Umstellung von Ernährungs- und Lebensweise heilen. Gönnen wir doch auch mal unserem Gehirn ein gesundes Umfeld! Muss es wirklich der Netzbetriebene Radiowecker direkt neben dem Bett sein? Ist unser Wohlfühlplatz im Stressless Bequemsessel wirklich stressfrei oder steht auf der anderen Seite der Wand der Kühlschrank und bombardiert uns bei jedem Anlaufen mit hochfrequentem Elektrosmog? Schalten wir den Fernseher wirklich aus oder läuft er permanent im Standby-Modus? Wir nehmen solche Dinge nicht mehr als Problem wahr. Wir sind abgestumpft und haben uns auf unser Umfeld eingestellt. Diese Anpassung macht uns das Leben in einem derart belasteten Umfeld möglich, gesund ist es auf gar keinen Fall und für die Runenmeditation ist es eine Katastrophe.

Runenmeditation - KerzenBild 3: Kerzenmeditation

Es gibt eine Vielzahl von Meditationstechniken, mit denen wir die hinderlichen Beeinflussungen eliminieren oder doch wenigstens verringern können. Wenn es keine Möglichkeit gibt, dem Elektrosmog und den unnatürlichen Frequenzen zu entfliehen, müssen wir auf diese Techniken zurückgreifen.

Die bessere und auch gesündere Variante ist, wenn wir uns so oft wie möglich in einem natürlichen Umfeld aufhalten.
Je öfter und länger wir uns z.B. in einem Wald, fernab von Handysendemasten und Hochspannungsleitungen aufhalten, um so mehr stellt sich unser Gehirn wieder auf natürliche Frequenzen ein. Der Stresspegel sinkt und unsere Fähigkeit zur Runenmeditation steigt. Wir stellen den „Normalzustand“ wieder her, in dem wir Kontakt zu allen Bereichen unserer Realität haben.

Ab in den Wald

Das geht nicht von Heute auf Morgen. Durch langjährigen Dauerbeschuss mit unnatürlichen Frequenzen verursachte Schäden heilen nicht in wenigen Stunden. Glücklicherweise sind unsere Regenerationskräfte im Normalfall stärker, als man bei der an sich zerbrechlichen Konstruktion Mensch annehmen sollte. Ein paar wenige kurze Waldspaziergänge in der Woche aktivieren diese Kräfte und wirken dadurch noch lange nach. Mehr ist in diesem Fall besser, zum Einsiedler muss deshalb aber niemand werden.

Interessanterweise tritt dieser Effekt auch dann auf, wenn man in einem ungünstigen Umfeld wie z.B. der Wohnung, eine schamanische Reise macht. Die Vermutung liegt nahe, dass dies durch die bewusste Herbeiführung einer niedrigen Hirnfrequenz während der Reise bewirkt wird.


Siehe auch Stone Balance. Weitere Informationen in unserem Forum.
Bild 1: CC by 3.0
Bild 2 und 3: Gemeinfrei