Tiergeister – den wahren Geist der Tiere erkennen

Tiergeister zu kennen und zu erkennen ist eine Voraussetzung, bei der Suche nach dem eigenen Krafttier.

Tiergeister - FuchsBild links: Der schlaue Fuchs

Tiermärchen und Fabeln

Unbewusst sind wir den Tiergeistern gegenüber mehr oder weniger voreingenommen. Aufgewachsen mit Tiermärchen und Fabeln sind uns angebliche Eigenschaften von Tieren eingeimpft worden. Begriffe wie „Angsthase“, „Unschuldslamm“ oder „Rabeneltern“ sind uns geläufig, wir sehen sie sogar als selbstverständlich und gegeben an.

Fabeln sind Lehrstücke über menschliches Denken und Verhalten. Im Handeln von Tieren oder Gegenständen kann jeder seine eigenen Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen gespiegelt wiedererkennen, ohne sich persönlich beleidigt oder bloßgestellt fühlen zu müssen.

Was für die Erziehung sehr wirksam und hilfreich ist, steht der Arbeit mit Krafttieren jedoch im Wege. Die Fylgien, die uns als Krafttiere erscheinen, repräsentieren nämlich die wahren Eigenschaften der Tiere. Wir müssen daher so manches, was wir als Kinder gelernt haben, vergessen.

Tiergeister - ElsterBild rechts: Die diebische Elster

Adjektive zum „Vergessen“

Sobald wir ein Tier sehen, assoziieren wir es unbewusst mit den erlernten Adjektiven. Um Tiergeister richtig zu erkennen müssen wir uns daher von diesen angelernten Eigenschaften lösen. Nur, wenn wir unvoreingenommen an die Krafttierarbeit gehen, werden wir auch Erfolg haben.

Liste von Eigenschaften, die Tieren in Fabeln zugewiesen werden (nicht vollständig):

Affe: eitel, intrigant
Bär: stark, dumm, gutmütig
Biber: fleißig
Dachs: bedächtig
Elster: diebisch
Ente: dumm

EselBild rechts: Der störrische Esel

Esel: störrisch, faul
Fuchs: schlau, hinterlistig, raffiniert
Gans: dumm, geschwätzig
Häher: vorlaut
Hahn: eitel
Hase: vorlaut, ängstlich
Hund: treu und gutherzig
Igel: verschlossen
Kater: eigenwillig
Kaninchen: vorlaut, frech
Krähe: vorlaut, neunmalkug
Kranich: bürokratisch
Lamm: unschuldig, wehrlos
Löwe: stolz, mächtig

Tiergeister - LuchsBild rechts: Der vorsichtige Luchs

Luchs: vorsichtig
Pfau: eitel
Rabe: besserwisserisch, egoistisch
Storch: stolz
Widder: ängstlich, schwach, aber klug
Wolf: böse
Ziege: meckernd, stur, unnachgiebig

 

Tierpsychologie

Um Tiergeister und ihre Eigenschaften richtig zu erkennen, sind Kenntnisse der Tierpsychologie zwar nicht zwingend erforderlich, jedoch sehr hilfreich. Das Verhalten von Tieren untereinander und den Menschen gegenüber lässt Rückschlüsse auf die Absichten und Eigenschaften der Tiergeister zu. Ohne spirituelle Fähigkeiten und etwas Erfahrung wird dies jedoch nicht gelingen. Die Eigenschaften von Tieren können nicht pauschal auf Fylgien übertragen werde, da diese oftmals die Seelen mehrerer Individuen in sich aufgenommen haben.


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