DIY – Anleitungen, Ideen & Inspirationen

Do it yourself (kurz DIY und D.I.Y.) ist eine Phrase aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Mach es selbst“. Mit der Phrase werden grundsätzlich Tätigkeiten bezeichnet, die von Amateuren ohne professionelle Hilfe ausgeführt werden. Besonders häufig gebraucht wird der Slogan im alltagskulturellen Kontext in Verbindung mit handwerklichem Selbermachen wie Reparieren, Verbessern, Wiederverwenden oder Herstellen. DIY macht Spaß und individuelle Eigenkreationen sind meist viel schöner, als Serienproduktionen. Passend zum Thema haben wir hier ein paar Inspirationen und Anleitungen gesammelt.

DIY - Papier künstlich altern lassen

Papier künstlich altern lassen

Für eine Urkunde, ein Zertifikat oder auch ein Ritualbuch macht sich künstlich gealtertes Papier wirklich gut. Wir zeigen euch, wie man mit geringem Aufwand Papier künstlich altern lassen kann.

DIY - Spiele

Spiele

Es gibt nur sehr wenige konkrete Überlieferungen zu Spielen aus der Zeit der Wikinger (oder gar früher). Eine der wenigen Ausnahmen stellt das Tablut dar. Seine Regeln sind historisch durch die Kontinuität in Lappland überliefert. Tablut ging wahrscheinlich aus dem Hnefatafl hervor, das in der Wikingerzeit (850–1050) auf 18×18 Feldern mit 24 gegen 48 Soldaten gespielt wurde. Erste Spuren des Hnefataflspiels stammen aus dem Dänemark des 4. Jahrhunderts.

Ein sehr schönes Hnefatafl für unterwegs kann man sich leicht selber basteln.

Unter dem Namen Wikingerschach (Kubb) ist ein anderes Spiel bekannt. Hier findet ihr eine Bauanleitung und allgemeine Regeln.

DIY - Räucherstäbchen

Räucherstäbchen

Bei gekauften Räucherstäbchen hat man es manchmal mit etwas zweifelhaften Inhaltsstoffen zu tun. Auch passt der Geruch nicht in jedem Fall zum Käufer. Da liegt es nahe, dass man sich seine Räucherstäbchen selbst herstellen sollte. Wir erklären hier, wie das auf unkomplizierte Art und Weise zu bewerkstelligen ist.

Rezepte für's Lagerfeuer

Rezepte für’s Lagerfeuer

Unsere Rituale enden oft gemeinsamen am Lagerfeuer und dann nutzen wir die Gelegenheit für kleine (oder auch mal größere) Partys. Zum Thema Met und Schwarzflamme haben wir bereits etwas geschrieben. Was aber, wenn der kleine Hunger kommt? Oder der große Hunger? Oder gar der Bärenhunger? Nun, wir sind auf alles vorbereitet. (Kalorien zählen auf eigene Gefahr!)
1. Stockbrot – Der Klassiker am Lagerfeuer. Grundrezepte mit und ohne Hefe.
2. Fächerkartoffel und Ofenkartoffel – Herzhaft und lecker
3. Gefüllte Banane, Marshmallow & S’More – Für die Süßmäulchen.
4. Würstchen grillen – Aber bitte richtig!
5. Steckerlfisch – Der Fisch am Stock
6. Trappermilch & Butterrum – Nicht für Kinder geeignet!

Aus Topf und Pfanne

Aus Topf und Pfanne

1. Soljanka – Scharf und säuerlich.
2. Ei auf Schinken und Toast – auch am Lagerfeuer kein Problem.
3. Kesselgulasch – Ein ungarisches Nationalgericht
4. Baked Beans – Traditionell englisches Frühstück
5. Bohnen mit Speck – à la Bud Spencer (leider nicht verbürgt)
6. Mais am Lagerfeuer – gekocht, gegrillt, gebacken
Da wir Mais immer vorkochen, passt er gut in die Kategorie „Aus Topf und Pfanne“

DIY - Honigmet und Schwarzflamme

Honigmet & Schwarzflamme

Bild links: Schwarzdorn (Prunus spinosa)
Für Mittelalter- und Wikingerfans ist Met ein absolutes Must-have. Das leckere Getränk gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und bei uns gibt es ein Grundrezept dafür.

Schwarzflamme (Schlehenlikör) wird in der Runenheilung und bei einigen Ritualen eingesetzt. Hier gibt es ein Rezept für den leckeren Schlehenlikör.

DIY - Wikingerstuhl

Wikingerstuhl selber bauen

Bild links: Das ist kein Wikingerstuhl sondern ein echt cooler Baumstumpf. Mehr davon bitte!

Wie man sich einen Wikingerstuhl mit einfachen Mitteln und geringen Kosten selber bauen kann, ist hier beschrieben.

Trinkhorn

Trinkhorn selber machen

Kauft man sich ein fertiges Trinkhorn, so kann man sich auf die Einhaltung der hygienischen und Lebensmittelvorschriften im allgemeinen verlassen. Wenn man jedoch aus einem Naturhorn selbst ein Trinkhorn anfertigen will, gibt es einige Dinge zu beachten.

Wir geben ein paar Hinweise, wie man ein Trinkhorn selber anfertigen kann.

DIY - Birkenpech

Birkenpech herstellen

Birkenpech wurde nachweislich schon vor über 200.000 Jahren verwendet, um verschiedene Materialien miteinander zu verbinden. Auch Ötzi befestigte die Spitzen aus Feuerstein auf den Pfeilschäften mittels Pflanzenfasern und Birkenpech.

Hier ist eine kurze Anleitung, wie man Birkenpech selber herstellen kann.

 


 

Workshop Binderunen

 

DIYBild rechts: Amulett aus Bernstein mit Achat

Es ist gar nicht so schwer, sich ein Amulett oder einen Talisman mit Runen selbst anzufertigen. Binderunen sind nicht zwingend wirkungsvoller als einzelne Runen. Die gewünschte Art der Wirkung kann jedoch sehr viel konkreter erreicht werden.

Unter Binderunen verstehen wir zwei oder mehrere Runen, die beim Ritzen deckungsgleiche Linien haben und/oder sich an einem oder mehreren Punkten berühren. Leider werden beim Entwerfen von Binderunen oft Fehler gemacht. Hier nun ein paar Tipps, die vor den Schlimmsten Fehlern schützen sollen.

Gerade um die ersten Erfahrungen mit Binderunen zu sammeln sollte man sehr die Gruppenzugehörigkeit der einzelnen Runen bei der Auswahl berücksichtigen.

 

DIY

Beispiel 1

Bei diesem Beispiel sind die Stäbe, die senkrechten Linien, deckungsgleich.

Bei dieser Binderune aus Uruz (gewendet), Mannaz und Berkana gehört Uruz in die Gruppe der dominanten Runen. Mannaz und Berkana verhalten sich in der Verbindung neutral. Nach dieser Aussage könnte man zu dem Schluss kommen, dass Uruz in dieser Verbindung „das Sagen“ hat. Dem ist jedoch nicht so. Uruz ist die formgebende Kraft für die Energie von Runen. Sie liefert in dieser Verbindung die Power. Wird eine Rune als Wenderune (vertikal gespiegelt) verwendet, bedeutet das nicht automatisch, dass sich ihre Wirkung ins Gegenteil verkehrt. Vielmehr gibt es dem Runer die Möglichkeit, ihre Wirkung bzw. Wirkrichtung zu manipulieren. Dadurch lassen sich auch fast unendlich viele, teils sehr feine Nuancen in der gewünschten Wirkungsweise umsetzen. In diesem Fall wird durch das Wenden von Uruz nicht die Wirkung verändert, sondern die Dominanz ihrer Wirkung verringert. Sie wird Mannaz und Berkana gleichgestellt.
Die an sich neutralen Runen Mannaz und Berkana stärken sich gegenseitig und richten in dieser Verbindung ihre Wirkung auf ein gemeinsames Ziel. Dadurch entsteht die fast schon paradox zu nennende Situation, dass Mannaz und Berkana gegenüber Uruz in ihrer Wirkung dominant sind.

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Beispiel 2 – Variante 1

In diesem Beispiel, der Verbindung von Teiwaz und Othala, haben die beiden Varianten sehr unterschiedliche Wirkungen.

Variante 1: Hier gibt es keine deckungsgleichen Linien, dafür jedoch zwei Schnittpunkte. Othala ist Teiwaz gegenüber untergeordnet. Die ohnehin dominante Wirkung von Teiwaz „bedient“ sich zusätzlich der Kraft von Othala.

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Beispiel 2 – Variante 2

Auch hier handelt es sich um eine Binderune aus Teiwaz und Othala. Diesmal jedoch mit deckungsgleichen Linien und einem Schnittpunkt.

In dieser Variante ist Othala Teiwaz regelrecht „übergestülpt“. Die ausgleichende Eigenschaft von Othala bewirkt in diesem Fall, dass sich die Kräfte beider Runen gleichberechtigt verbinden.

Wichtig ist, dass eine solche Verbindung von zwei oder mehr Runen eine Binderune ergibt, die eine Wirkung erzielt. Diese Wirkung kann erheblich von der der einzelnen Runen, welche die Binderune bilden, abweichen.

Da sich grundsätzlich alle Runen untereinander kombinieren lassen, ist eine Beschreibung aller Möglichkeiten und Varianten schlichtweg unmöglich. Es hilft nur zu üben, Erfahrungen zu sammeln und notfalls auch mal ein wenig zu experimentieren.

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Beispiel 3

Ein weiterer Punkt der beachtet werden muss, ist die Symbolik.
Die vierundzwanzig Symbole, die wir für die bildliche Darstellung der Runen nutzen sind schlicht und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Ihre Form erleichtert uns das Arbeiten mit ihnen. So sollte möglichst auch eine Binderune aussehen. Je „eleganter“ sie gestaltet ist, um so leichter lässt sie sich handhaben.

Diese Binderune ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Raido fällt hier sofort ins Auge, ist jedoch nicht in der Binderune enthalten. Tatsächlich handelt es sich um eine Binderune aus Laguz, Nauthiz und Gebo. Die ungünstige Anordnung der einzelnen Runen ist jedoch sehr irreführend.

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Beispiel 4

Deckungsgleiche Linien und/oder Berührungspunkte sind zwingend erforderlich. Sich kreuzende Linien dagegen sind sehr problematisch. Der Energiefluss wird noch mehr beeinträchtigt, als z.B. durch Trocknungsrisse im Holz.

Dieses Bild zeigt eine Binderune aus Algiz und Othala. Die sich kreuzenden Linien machen jede Bemühung des Runers zunichte.

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Beispiel 5

Noch deutlicher zeigt es dieses Bild. Eine solche Binderune sollte unbedingt in Holz geritzt werden, dann hat sie wenigstens noch einen Heizwert.

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Beispiel 6

Auch, wenn man es mit deckungsgleichen Linien übertreibt, gibt es Probleme. Dieses Bild zeigt eine Binderune aus Isa, Berkana und Kenaz.

Das Problem dabei ist nur, dass man keine zwei derartigen Binderunen dazu bringen kann, auf auch nur annähernd gleiche Art zu wirken. Isa und Kenaz sind jeweils zu 100% deckungsgleich mit Berkana. Schon die Weihe an sich wird zu einer echten Herausforderung, das Ergebnis ist praktisch nicht vorhersehbar.

Binderune

Beispiel 7

Andererseits ist die unmittelbare Verbindung der Runensymbole jedoch zwingend erforderlich. Ein Bild sagt mehr als hundert Worte, mit zwei Bildern sollte dazu alles gesagt sein.

Das Bild zeigt eine Binderune aus Mannaz und Othala.

Runenkombination

Beispiel 8

Das ist keine Binderune sondern eine Runenkombination aus Mannaz und Othala.


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