Taekhan

Mit einem Taekhan übertragen runische Heiler die Heilenergie einer oder mehrerer Runen direkt auf den Patienten. Die Heilarbeit beginnt hier schon bei den Vorbereitungen. Der Heiler macht sich Gedanken über den Patienten und fertigt den Taekhan an. Durch Meditation wird die Energie der ermittelten Runen aufgenommen. Diese wird dann bei der Behandlung an den Patienten weiter gegeben. Auch die Holzwahl ist entscheidend, es sollte zur Diagnose und dem Patienten passen.

Man kann und sollte im Vorfeld ruhig schon etwas Zeit mit dem Holz verbringen. Man lässt das Holz und seine Form auf sich wirken und findet einen Kompromiss zwischen der eigenen Vorstellung (welche Form man für das Holz vorgesehen hat) und der Form die das Holz selbst vorgibt. Die Oberseite des Taekhan, auf der die Handfläche des Heilers aufliegt, wird etwas eben geschliffen. Hier wird die Skarja geritzt – die Binderune die der Heiler für die Behandlung ermittelt.

Bei der Behandlung selbst wird der Taekhan auf bestimmte Energiepunkte des Patienten gelegt. Mit der anderen Hand wird üblicherweise der entsprechenden Punkt an der anderen Körperseite geströmt. Wer Erfahrung im Energieströmen hat, kann dem Taekhan auch Energie von einem anderen Punkt aus zuleiten. Umgekehrt kann Energie von ihm in andere Körperbereiche abgeleitet werden. Hierfür ist Erfahrung im energetischen Heilen Voraussetzung. In den Überlieferungen finden sich extakte Übereinstimmungen zu den Energiepunkten, wie sie unter anderen im japanischen Heilströmen gelehrt werden. Einsteigern bietet dies eine gute und einfach zu erlernende Grundlage.

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