Geeignetes und ungeeignetes Material

Nicht alles, was machbar ist, ist auch sinnvoll. So, wie es geeignetes und ungeeignetes Material für fast jede Anwendung gibt, trifft das auch auf die Runenarbeit zu.

Es gibt drei Gruppen von Materialien, die man sinnvoll für Runenmagie einsetzen kann.

1. Gruppe:

Organische Materialien (Holz, Knochen, Geweih) oder solche organischen Ursprungs (Bernstein).
Diese Materialien werden verwendet, um die Wirkung einer Rune gezielt auf eine Person, Personengruppe, einen Gegenstand oder Ort zu richten. Die Kraft der Runen wirkt mit dem und durch das Material.

2. Gruppe:

Gestein und Mineral
Die Materialien dieser Gruppe dienen dazu, die Wirkung gebündelt, wie das Licht einer Taschenlampe abzusenden. Die Kraft der Runen wirkt vom Material weg.

3. Gruppe:

Metalle
Hier wirkt die Kraft der Runen auf das Material.

Ungeeignetes Material

Bastelbeton, Keramik, Knete, Glas, Plastik und was sich Geschäftemacher noch so ausdenken um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, sind nicht geeignet!

Das bedeutet nicht, dass man sie nicht verwenden kann. Die Kraft der Runen ist so unfassbar groß, was auch immer ihnen ein Runer als „Körper“ zuordnet, sie nutzen es. Es macht nur eben nicht alles Sinn, was machbar ist. Strom fließt in unseren Häusern durch Kupferleitungen. Man könnte auch dünne Schläuche mit Wasser darin verlegen. Auch dadurch würde Strom fließen, das ist machbar. Aber eben nicht sinnvoll.

Wer es mal testen möchte: Nimm ein Stück Kunststoff und fertige daraus einen Talisman. Der Versuch, die Wirkung auf eine bestimmte Person zu fokussieren gleicht dem Versuch, in einem Wirbelsturm auf fünf Meter Entfernung eine Münze mit dem Gartenschlauch zu reinigen. Viel Spaß dabei!


Siehe auch Andere Materialien für die Runenarbeit
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